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Giersch

7529
Aegopodium podagraria, Zipperleinkraut, Geissfuss, Dreiblatt.
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CHF 8.50

Beschreibung

Pflanzentyp und Botanischer Name
Giersch ist eine ausdauernde krautige Pflanze, die der Familie der Doldenblütler (Apiaceae) angehört. Ihr botanischer Name lautet Aegopodium podagraria.

Andere Namen
Der Giersch ist auch unter verschiedenen Volksnamen bekannt, darunter Zipperleinkraut, Geissfuss und Dreiblatt.

Wuchs und Grösse
Die Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 30 und 100 Zentimetern. Sie wächst aufrecht und kann unter günstigen Bedingungen buschige Formen annehmen. Giersch bildet ein stark wucherndes Rhizom und kann damit grosse Kolonien formen.

Standort und Bodenbedingungen
Giersch bevorzugt stickstoffreiche, humose Böden an feuchten, schattigen Stellen. Der Boden sollte frisch bis feucht sein und kann auch verdichteten Tonboden umfassen. Giersch toleriert Kalk und kommt auch mit weniger fruchtbaren Böden zurecht.

Blätter und Blüten
Die Blätter sind wechselständig, doppelt dreizählig oder zweifach gefiedert, mit einem gesägten Rand. Die Blütezeit erstreckt sich meist von Juni bis Mitte August. Typisch sind doppeldoldige, weisse, flach ausgebreitete Blütenstände.

Aroma und Geschmack
Giersch hat einen aromatisch-würzigen, leicht salzigen Geschmack, der an eine Mischung aus Petersilie und Möhre erinnert.

Verwendung in der Küche
Der Giersch ist vielseitig einsetzbar. Junge Blattschösslinge können von März bis April roh in Salaten verwendet werden. Ältere Blätter eignen sich gut für die Zubereitung von Tee, während die Blüten als essbare Dekoration oder in Suppen und Eintöpfen verwendet werden können.

Einzigartige Verwendung
Giersch hat sich in der Vergangenheit als Heilkraut bei Gichterkrankungen bewährt. Ein Umschlag aus zerquetschten Blättern linderte Gichtbeschwerden, und ein Tee aus Blättern und Wurzeln unterstützte durch seine leicht harntreibende Wirkung den Heilungsprozess.

Hinweis
Beim Sammeln von Giersch sollte darauf geachtet werden, ihn nicht mit giftigen Vertretern der Doldenblütler zu verwechseln. Er lässt sich durch seine dreikantigen Blattstiele gut identifizieren.