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Bärlauch

7523
Allium ursinum, Knoblauchspinat, Hexenzwiebel, Waldknoblauch
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CHF 8.50

Beschreibung

Pflanzentyp
Bärlauch, auch bekannt als Waldknoblauch, Knoblauchspinat oder Hexenzwiebel, gehört zur Familie der Zwiebelgewächse. Als mehrjährige krautige Pflanze ist er eng verwandt mit Schnittlauch, Knoblauch und Zwiebel.

Botanischer Name
Allium ursinum

Andere Namen
Knoblauchspinat, Hexenzwiebel, Waldknoblauch

Aroma
Bärlauch ist bekannt für seinen charakteristischen, stark an Lauch erinnernden Geruch, der besonders intensiv ist und an Knoblauch erinnert.

Wachstum und Grösse
Bärlauch kann bis zu 40 Zentimeter hoch werden. Er bildet längliche, weiche Blätter mit einer lanzettlichen Form, die einen zwei bis fünf Zentimeter langen Stiel aufweisen. Die Blätter sind dunkelgrün, wobei die Blattunterseite etwas heller ist.

Herkunft und natürlicher Standort
Ursprünglich kommt der Bärlauch aus Europa und ist in vielen Ländern, insbesondere in feuchten Laub- und Auwäldern oder in der Nähe von fliessenden Gewässern an schattigen oder halbschattigen Plätzen, verbreitet. Er bevorzugt nährstoffreiche Böden.

Blütezeit und Blüten
Die Blütezeit des Bärlauchs ist von April bis Mai. Die Blüten erscheinen an halbkugelförmigen Scheindolden, sind sternförmig und bestehen aus sechs weissen Blütenblättern.

Früchte
Nach der Blüte entwickelt der Bärlauch grüne Samen in Form von Kapselfrüchten, die ebenfalls essbar sind und eine leicht pfeffrige Note haben.

Verwendung in der Küche
Bärlauch kann in roher Form als Gewürz, in Salaten, Brotaufstrichen und Pesto verwendet werden. Auch für die Zubereitung von Saucen, Suppen und Eiergerichten ist er geeignet. Er kann wie Spinat blanchiert und für viele verschiedene Gerichte weiterverarbeitet werden. Geschmacklich ist Bärlauch schärfer und aromatischer als Knoblauch, verliert jedoch beim Erhitzen an Schärfe und Aroma.

Besonderheit
Eine Besonderheit des Bärlauchs ist seine medizinische Wirkung. Er wirkt harntreibend, schweisstreibend, antibiotisch, blutreinigend, entzündungshemmend und kann Magen-Darm-Beschwerden lindern.

Vorsicht
Beim Sammeln von Bärlauch in der Natur ist Vorsicht geboten, da er leicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose verwechselt werden kann.

Einzigartige Verwendung
Ein einzigartiges Rezept mit Bärlauch ist beispielsweise die Zubereitung eines Bärlauch-Pestos, das durch seinen intensiven Geschmack hervorsticht und eine besondere Delikatesse in der Frühjahrsküche darstellt.