Rosenwurz - Rhodiola rosea

    Artikel-Nr.: 10233
    Topfgrösse: ⌀14cm PP Topf
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    Beschreibung

    Rosenwurz ist eine aussergewöhnliche Staude mit nordischem Charakter, die durch ihre sukkulente Erscheinung, ihre robuste Natur und ihre bemerkenswerte Ausstrahlung begeistert. Die botanisch als Rhodiola rosea bekannte Art stammt aus subalpinen und subarktischen Regionen der Nordhalbkugel und ist hervorragend an raue Standorte angepasst. Mit ihrem kompakten, aufrechten Wuchs und den fleischigen, graugrünen Blättern wirkt sie zugleich klar, edel und widerstandsfähig. Besonders reizvoll zeigt sie sich zur Blütezeit, wenn sich dichte Blütenstände über dem frischen Laub erheben. Als traditionelle Heilpflanze mit markantem Wurzelduft nach Rose verbindet Rosenwurz Zierwert, Natürlichkeit und kulturgeschichtliche Bedeutung auf besonders ansprechende Weise.

    Blüte
    Die Blüten erscheinen in dichten, endständigen Blütenständen und zeigen sich je nach Pflanze gelblich bis gelbgrün, teils aus leicht rosigen Knospen heraus. Ihre sternförmige Gestalt wirkt fein und zugleich auffällig. Die Blütezeit liegt in der Regel im Sommer, meist von Juni bis Juli. 

    Wuchs
    Rosenwurz wächst horstig, aufrecht und kompakt mit kräftigen, unverzweigten Trieben. Die Pflanze erreicht meist eine Höhe von etwa 10 bis 30 cm und eignet sich damit sehr gut für Steingärten, alpine Pflanzungen und naturnahe Anlagen. Ihr gesamter Habitus wirkt standfest, klar gegliedert und ausgesprochen widerstandsfähig. 

    Boden
    Bevorzugt werden durchlässige, eher mineralische und humusarme Böden. Ideal sind sandig-kiesige bis steinige Substrate, die keine Staunässe aufweisen. In schweren, dauerhaft nassen Böden entwickelt sich die Pflanze deutlich schwächer.

    Blatt
    Die Blätter sind fleischig, lanzettlich bis oblong und von graugrüner bis leicht blaugrüner Farbe. Durch ihre sukkulente Struktur speichern sie Feuchtigkeit und verleihen der Pflanze ihr charakteristisch frisches, kompaktes Erscheinungsbild. Der fein gezähnte Blattrand unterstreicht die markante Blattzeichnung zusätzlich.

    Wasser
    Der Wasserbedarf ist mässig und eher zurückhaltend. Nach dem Anwachsen kommt Rosenwurz mit kurzen Trockenphasen gut zurecht, solange der Boden durchlässig bleibt. Zu häufiges Giessen und anhaltende Nässe sollten vermieden werden.

    Frucht
    Nach der Blüte bildet Rosenwurz kleine, unscheinbare Fruchtstände aus. Die Fruchtbildung ist botanisch vorhanden, steht jedoch im Ziergarten optisch meist nicht im Vordergrund.

    Info

    • robuste, winterharte Staude für alpine und naturnahe Pflanzungen

    • sukkulente Heilpflanze mit traditioneller Verwendung

    • ideal für Steingarten, Trogbepflanzung und extensive Standorte

    • bevorzugt kühle, gut drainierte Lagen

    • zweihäusig, mit männlichen und weiblichen Blüten auf getrennten Pflanzen 

    Standort
    Ideal ist ein sonniger bis leicht absonniger Standort in kühler, luftiger Lage. Besonders wohl fühlt sich Rosenwurz in Steingärten, Felsbeeten, Trögen oder auf gut drainierten Alpinstaudenflächen. Ein trockener Winterstandort ohne Staunässe ist von Vorteil.

    Heilwirkung
    Rosenwurz wird traditionell als Heilpflanze bei stressbedingter Erschöpfung, Müdigkeit und Schwäche verwendet. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Wurzel und Rhizom, die in der europäischen Phytotherapie als traditionelle pflanzliche Arzneidroge geführt werden. Die Anwendung beruht auf langjähriger Nutzung im Bereich der Stress- und Erschöpfungssymptomatik.

    Teeverwendung
    Für Tee werden traditionell die getrockneten Wurzel- und Rhizomstücke verwendet. Diese werden in heissem Wasser aufgegossen beziehungsweise kurz ausgezogen und ergeben einen kräftigen, charaktervollen Kräuteraufguss. Im gärtnerischen und traditionellen Kontext steht dabei vor allem die Wurzel als verwendeter Pflanzenteil im Vordergrund.