Meisterwurz - Peucedanum ostruthium

    Artikel-Nr.: 10314
    Topfgrösse: ⌀14cm PP Topf
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    Beschreibung

    Die Meisterwurz ist eine traditionsreiche Alpenstaude mit markantem, würzig-aromatischem Charakter und eindrucksvoller Präsenz im Beet. Mit ihren grossen, kräftig gegliederten Blättern und den hellen Doldenblüten wirkt sie zugleich naturhaft und wertvoll. Als ausdauernde Gebirgspflanze eignet sie sich besonders für naturnahe Pflanzungen, feuchte Staudenbereiche und standortgerechte Kräutergärten. Ihre lange kulturgeschichtliche Bedeutung als Heilpflanze verleiht ihr zusätzlichen Reiz für anspruchsvolle Gartenkonzepte. Wo sie sich wohlfühlt, entwickelt sie einen robusten, vitalen und dauerhaft attraktiven Bestand.

    Blüte
    Die Blüten erscheinen in Weiss bis zart Rosa und stehen in vielstrahligen, locker aufgebauten Dolden. Sie wirken fein, aber zugleich ausdrucksstark und fügen sich harmonisch in naturnahe Pflanzungen ein. Die Blütezeit reicht in der Regel von Juni bis August.

    Wuchs
    Meisterwurz wächst aufrecht, horstig bis ausbreitend und bildet kräftige, ausdauernde Bestände. Je nach Standort erreicht sie etwa 40 bis 100 cm Höhe. Ihr Gesamteindruck ist urwüchsig, standfest und ausgesprochen charaktervoll.

    Boden
    Bevorzugt werden frische bis feuchte, nährstoffreiche und humose Böden. Der Untergrund sollte gut durchlässig sein, dabei aber nie vollständig austrocknen. Auf standortgerechten Böden zeigt sich die Pflanze besonders langlebig und wüchsig.

    Blatt
    Die Blätter sind gross, gestielt und in drei markante Teilblätter gegliedert, die tief eingeschnitten und ungleich gezähnt sind. Ihre satte grüne Farbe unterstreicht den kräftigen, alpinen Charakter der Pflanze. Das Laub wirkt dekorativ und verleiht der Meisterwurz schon vor der Blüte eine starke Gartenwirkung.

    Wasser
    Der Wasserbedarf ist mässig bis erhöht, insbesondere in wärmeren Lagen oder bei sonniger Pflanzung. Der Boden sollte möglichst gleichmässig frisch bis feucht gehalten werden. Längere Trockenphasen verträgt die Meisterwurz nur schlecht.

    Frucht
    Nach der Blüte bildet die Pflanze flache, rundliche Früchte mit deutlich geflügelten Randrippen. Diese sind botanisch interessant, stehen jedoch meist weniger im Vordergrund als Laub und Blüte.

    Info

    • traditionsreiche Alpen- und Heilpflanze

    • ausdauernd und robust bei frischem Standort

    • ideal für naturnahe Pflanzungen und Kräutergärten

    • besonders charakterstark in feuchten Berg- und Staudenbereichen

    Standort
    Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Standort in frischen bis feuchten, eher kühlen Lagen. Besonders gut eignet sich die Pflanze für Berggärten, Bachrandpflanzungen, Hochstaudenfluren und naturhafte Kräuterbeete. In alpinnahen oder luftfeuchten Lagen entfaltet sie ihre schönste Entwicklung.

    Heilwirkung
    Meisterwurz ist eine alte Volksheilpflanze, deren Wurzelstock traditionell vor allem bei Verdauungsbeschwerden sowie im Zusammenhang mit Atemwegs- und entzündlichen Beschwerden verwendet wurde. Auch äusserliche Anwendungen im Bereich oberflächlicher Haut- und Wundpflege sind ethnobotanisch belegt. Die heutige Nutzung stützt sich vor allem auf traditionelle Überlieferung. (PMC)

    Teeverwendung
    Für Tee werden traditionell vor allem Wurzel beziehungsweise Rhizom, regional teils auch Blüten oder andere Pflanzenteile verwendet. Die getrockneten Pflanzenteile werden üblicherweise mit heissem Wasser aufgegossen und als kräftig-aromatischer Kräutertee genutzt. Die Verwendung beruht in erster Linie auf volksmedizinischer Tradition. (PMC)