Königskerze - Verbascum thapsus

    Artikel-Nr.: 7050
    Topfgrösse: ⌀14cm PP Topf
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    Beschreibung

    Die Königskerze, botanisch Verbascum thapsus, ist eine eindrucksvolle, traditionelle Wildstaude mit markanter Silhouette und hohem Zierwert. Im ersten Jahr bildet sie eine dichte Blattrosette aus samtig behaarten, silbrig-grünen Blättern, im zweiten Jahr erhebt sich daraus ein kräftiger, kerzenartiger Blütenstand. Mit ihrer natürlichen Ausstrahlung fügt sie sich besonders schön in naturnahe Pflanzungen, Kiesbeete und sonnige Rabatten ein. Ihre robuste Art, die lange Blütezeit und der charaktervolle Wuchs machen sie zu einer aussergewöhnlichen Erscheinung im Garten. Gleichzeitig ist sie als klassische Heil- und Teepflanze seit Langem geschätzt.

    Blüte
    Die Blüten erscheinen in einem warmen Schwefel- bis Hellgelb und sitzen dicht entlang der aufrechten Blütenkerze. Ihre Form ist offen, rundlich und schalenartig, ein ausgeprägter Duft ist meist nur schwach wahrnehmbar. Die Blütezeit erstreckt sich je nach Standort von Juni bis September.

    Wuchs
    Die Königskerze wächst zweijährig, streng aufrecht und sehr charaktervoll. Im zweiten Standjahr entwickelt sie einen kräftigen, meist unverzweigten Blütenstängel mit einer Höhe von etwa 120 bis 200 cm. Ihr Habitus wirkt architektonisch, naturhaft und zugleich ausgesprochen prägnant.

    Boden
    Bevorzugt werden durchlässige, eher magere bis mässig nährstoffreiche Böden. Besonders gut gedeiht die Pflanze auf sandigen, kiesigen oder steinig-leichten Untergründen. Staunässe sollte unbedingt vermieden werden.

    Blatt
    Die Blätter sind gross, länglich bis breit lanzettlich und in einer bodennahen Rosette angeordnet. Ihre graugrüne bis silbrig wirkende Farbe entsteht durch eine dichte, weiche Behaarung, die ihnen eine filzige, fast flanellartige Oberfläche verleiht. Diese markante Blattstruktur unterstreicht den eigenständigen Charakter der Pflanze bereits vor der Blüte.

    Wasser
    Der Wasserbedarf ist gering bis mässig. Nach dem Anwachsen zeigt sich die Königskerze ausgesprochen trockenheitsverträglich und benötigt nur bei längerer Hitze oder in sehr leichten Böden zusätzliche Wassergaben. Zu feuchte Bedingungen bekommen ihr deutlich schlechter als kurze Trockenphasen.

    Frucht
    Nach der Blüte bildet die Pflanze unauffällige, rundlich-kapselige Fruchtstände mit zahlreichen feinen Samen. Diese reifen im Herbst aus und sorgen oft für eine natürliche Selbstaussaat.

    Info

    • markante, kerzenförmige Solitärwirkung

    • wertvolle Pflanze für naturnahe Gärten

    • trockenheitsverträglich und robust

    • attraktive Strukturpflanze für Kies- und Präriebeete

    • traditionelle Heilpflanze

    • winterhart

    Standort
    Ideal ist ein vollsonniger, warmer und möglichst offener Standort. Die Königskerze kommt besonders schön in naturhaften Pflanzungen, an Wegrändern, in Steingärten oder in mageren, trockenen Beeten zur Geltung. Auf sonnigen, gut drainierten Flächen entwickelt sie ihren typischen, kräftigen Wuchs besonders zuverlässig.

    Heilwirkung
    Die Königskerze wird traditionell vor allem bei Beschwerden der Atemwege verwendet. Blüten und Blätter gelten in der Volksheilkunde als reizlindernd, schleimhautschützend und auswurffördernd, insbesondere bei Husten und Verschleimung. Anwendungen beruhen vor allem auf traditioneller Nutzung.

    Teeverwendung
    Für Tee werden vor allem die Blüten, teilweise auch die Blätter verwendet. Sie werden üblicherweise als Aufguss mit heissem Wasser zubereitet; bei Verwendung der Blätter sollte der Tee sorgfältig abgeseiht werden, damit feine Pflanzenhaare entfernt werden.